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Technische Grundlagen: Grundbegriffe

Elastomerfedern

Elastomerfedern sind Bauteile aus hochelastischen Werkstoffen. Der Elastomer-Federkörper entspricht durch seine Form und seinem Material einem genau definierten Federungsverhalten. Elastomerfedern verdanken ihre guten Isolationseigenschaften ihrer Fähigkeit, sich bis zu hohen Dehnungswerten zu verformen. Elastomerfedern können nur dann ihre guten Eigenschaften zur Schwingungsisolation erfüllen, wenn sie richtig ausgelegt und eingesetzt sind.

Federungsverhalten

Die FETECH bietet Federwerkstoffe aus diversen Kautschuk-, PU-Kompakt- oder PU-Schaumwerkstoffen an. Bei der Auswahl des geeigneten Feder werkstoffes und der Wahl der geeigneten Federgeometrie sind Ihnen die Fachberater der FETECH gern behilflich.

Gummifederarten

Gummifedern, die keine festhaftenden Anschlussteile besitzen, werden ungebundene Gummifedern genannt (Gummi-Puffer, Gummi-Hohlfedern usw.). Gummifedern, die fest mit Metallteilen verbunden sind, nennt man gebundene Gummifedern (Gummi-Metallpuffer, Gummi-Metallschienen usw.).

Wirkungsweise

Elastomerfedern werden zur Schwingungsisolation von Maschinen und Anlagen eingesetzt. Elastomerfedern mindern die Weiterleitung von Körperschall- und Erschütterungsschwingungen. Sie werden eingesetzt zur Aktiv-Isolation Schwingungen die ein Aggregat oder eine Anlage verursachen werden nicht bzw. deutlich reduziert in den Aufstellungsuntergrund übertragen) oder zur Passiv-Isolation (Schwingungen aus der Umgebung werden nicht oder stark vermindert in die Anlage übertragen).

Härte nach Shore

Eine wichtige Größe zur Charakterisierung von Elastomerwerkstoffen ist ihre Härte. Unter der Härte nach Shore wird der Widerstand gegen das Eindringen eines Körpers vorgegebener Form unter einer definierten Kraft verstanden. Die Härte-Skala umfasst einen Bereich von 0 bis 100. Für Federungszwecke verwendete Elastomere werden in der Regel nach Shore A gemessen (DIN 53 505 – A). Toleranzbereiche für die Härtemessung betragen üblicherweise ±5 Shore.

Kriechen

Kriechen ist die zeitabhängige Zunahme des Federweges einer unter konstanter Last stehenden Feder. Es ist eine Folge des zeitabhängigen Nachlassens der Rückstellkraft, einer unter ständiger Last stehenden Elastomerfeder. Das Kriechen verläuft bei konstanter Temperatur linear proportional zum Logarithmus der Zeit.

Temperatureinflüsse

Elastomerfedern können in einem breiten Temperaturbereich ca. –50°C bis +90°C eingesetzt werden. Die Temperatur beeinflusst die Federrate und die Dämpfung der Elastomerfeder. Mit steigender Temperatur verringert sich die Dämpfung, mit fallenden Temperaturen steigt die Dämpfung bis zum Maximalwert an.

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13.12.2017 21:20:39