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Technische Grundlagen: Federung

Wirkt eine Kraft oder ein Moment auf eine Elastomerfeder, so verformt sich die Feder um einen Federweg s bzw. um einen Verdrehwinkel φ.

Das Verhältnis der aufgewendeten Kraft bzw. des Momentes zum Verdrehwinkel bezeichnet man als Federrate c oder als Verdrehfederrate cv.

Je nach Formgebung des Elementes stellt sich eine progressive, eine lineare oder eine degressive Kennlinie ein. Nur bei einer linearen Kennlinie ergibt sich über den gesamten Federungsbereich eine konstante Federrate oder eine konstante Verdrehung.

Bei den beiden anderen Kurvenverläufen ist die Federrate abhängig von der Verformung des Isolierelementes. Durch Anlegen der Tangente im Arbeitspunkt A bei der tatsächlichen Belastung FA oder des tatsächlichen Momentes MA erhält man die Strecke ssubA bzw. φsubA.

Der Quotient aus Belastung und dieser so ermittelten Strecke ergibt die Federrate im Arbeitspunkt.

Stahlfedern haben über den gesamten Arbeitsbereich eine konstante Federkennlinie. Druckbelastete Elastomerfedern neigen zu einem progressiven Kennlinienverlauf. Schub- und zugbelastete Elastomerfedern neigen zu einem degressiven Kennlinienverlauf. Zugbeanspruchungen sind in der Regel nicht zugelassen. Elastomerfedern aus kompakten Werkstoffen sind nicht kompressibel. Damit sie ihre isolierende Wirkung entfalten können, ist ein ausreichender Freiraum für die Ausbauchung erforderlich.



Kombinationsmöglichkeiten von Federelementen

Elastomerfedern können in Kombination miteinander eingesetzt werden.



Parallelschaltung von Elastomerfedern




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23.03.2019 19:32:59

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